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Standpunkte im Konflikt
Standpunkte im Konflikt
Religion

Religion ist nichts anderes als ein Folterinstrument, um Menschen gefügig zu machen

Religion kann Orientierung geben, auch wenn Institutionen nicht immer das widerspiegeln, was sie lehren
Nora · Jahrgang 2004 · Erzieherin
Thematische Gliederung
Alfons:
Nora: Abwerten, das kannst du. Genau genommen war Jesus auch ein Guru.
Nora:
Alfons: Vielen Dank. Du hast gerade eine meiner Grundthesen bestätigt.
Alfons:
Nora: Und du entscheidest, was eine Sekte und was eine Religion ist?
Nora:
Alfons: Und doch hat auch diese Religion Milliarden Anhänger.
Alfons:
Nora: Gewagte These. Sehe ich anders, weil die wohl eher Gläubige brauchen.
Nora:
Alfons: Schuld... Das ist auch so ein dehnbarer Begriff, der pauschaliert.
Alfons:
Nora: Dir ist schon klar, dass das Blasphemie ist, was du da absonderst?
Nora:
Alfons: Ich schon und doch glaube ich an eine höhere Instanz.
Alfons:
Nora: Dir kann man nicht mehr helfen. Du hast echt keinen Anstand.
Nora:
Alfons: Du lehnst dich weit aus dem Fenster, denn wissen kannst du es nicht.
Alfons:
Nora: In den heiligen Evangelien steht, was damals passiert ist.
Nora:
Alfons: Ja, das sind perfekt inszenierte Events zu moderaten Preisen.
Alfons:
Nora: Du bist natürlich der Fachmann und kennst die genaue Herkunft.
Nora:
Alfons: Genau so war es. Unbequeme Menschen wurden einfach ermordet.
Alfons:
Nora: Du bist sowas von zynisch. Aber ja, die Menschen waren ängstlich.
Nora:
Alfons: Gäbe es kein Leben nach dem Tod, wäre das Leben sinnlos.
Alfons:
Nora: Warum sollten sie das tun? Die Kirche hat keine Macht zu verteidigen.
Nora:
Alfons: Es sind Geschichten. Einige mit historischem Kern.


















