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Standpunkte im Konflikt
Standpunkte im Konflikt
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Normen entstehen durch Wiederholung nicht durch Wahrheit
Normen setzen sich oft durch, weil bestimmte Verhaltensweisen ständig wiederholt und übernommen werden. Dadurch wirken sie selbstverständlich, auch wenn sie nicht zwingend objektiv richtig oder begründet sind. Sie werden zur Normalität und Selbstverständlichkeit an die sich Menschen orientieren.
Klischee und Zwang

Standpunkt-ID:
G2-005

Normen entstehen durch Wiederholung nicht durch Wahrheit
Normen setzen sich oft durch, weil bestimmte Verhaltensweisen ständig wiederholt und übernommen werden. Dadurch wirken sie selbstverständlich, auch wenn sie nicht zwingend objektiv richtig oder begründet sind. Sie werden zur Normalität und Selbstverständlichkeit an die sich Menschen orientieren.
Klischee und Zwang



Wiederholung allein erklärt nichts. Viele Normen halten sich gerade deshalb, weil sie sich im Alltag bewähren. Was funktioniert, setzt sich durch. Und was sich durchsetzt, hat meist mehr mit Realität zu tun als mit bloßer Gewohnheit.
Alfons


Du verwechselst Wirkung mit Wahrheit. Nur weil etwas funktioniert oder verbreitet ist, heißt das nicht, dass es rational oder gerechtfertigt ist. Normen können sich genauso aus Macht, Gewohnheit oder sozialem Druck entwickeln, nicht nur aus „Richtigkeit“.

Nora

Das ist eine sehr theoretische Sicht. In der Praxis bleiben Normen nicht bestehen, weil sie falsch sind, sondern weil sie sich als stabil erwiesen haben. Gesellschaften sortieren unbrauchbare Regeln früher oder später aus. Sollte es zumindest sein.


Alfons

Geschichte zeigt eher das Gegenteil. Viele Normen entstehen genau durch Wiederholung und Gruppendruck und werden erst später hinterfragt oder korrigiert. Herdentrieb spielt dabei eine zentrale Rolle und prägt, was wir überhaupt als „normal“ wahrnehmen.


Nora
Standpunkt ID:
G2-005
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